Urlaub in Ostsachsen: 3 Ausflugsziele in der Oberlausitz

Zweisprachig, gastfreundlich, idyllisch, und beeindruckend zugleich: Die sächsische Oberlausitz ganz im Osten Deutschlands ist eine Reise wert. Warum sich diese Region in Ostsachsen einen besonderen Platz im Herzen der Besucher verdient hat und welche Ausflugsziele in der Oberlausitz besonders sehenswert sind, zeigen wir Dir hier.

Was ist die Oberlausitz?

Im sächsischen Dreiländereck von Polen, Tschechien und Deutschland liegt die Oberlausitz. Die mittelalterlich romantischen Städte Görlitz, Zittau und Bautzen und das Naturparadies locken Familien, Rucksacktouristen, Kulturfans, Wanderer, Radfahrer und Wassersportler in die zweisprachige Region. Die wunderschöne Oberlausitz erstreckt sich über ein Gebiet von Bischofswerda bis nach Görlitz der östlichsten Stadt Deutschlands. Sie reicht von Zittau im Süden bis zum nördlichen Weißwasser.

Oberlausitz
Foto: Mario Förster, ostsachsen.de

Görlitz – beeindruckende Architektur & traumhafte Altstadt

Görlitz ist nicht nur eine der schönsten Städte der Oberlausitz. In diesem Städtchen werden die Besucher zu Zeitreisenden, denn sie treffen auf circa 4.000 restaurierte Baudenkmäler, die eine Geschichte aus einem halben Jahrtausend europäischer Architektur erzählen. Die monumentalen Baudenkmäler aus Renaissance, Spätgotik, Barock und Jugendstil geben sich in der traumhaften Altstadt die Klinke in die Hand. Damit beherbergt Görlitz die am besten erhaltenen Bauwerke in ganz Mitteleuropas. Das hat der beschaulichen Stadt zu einer Bekanntheit weit über die Landesgrenzen hinaus verholfen. So haben internationale Filmemacher und Hollywood Blockbuster Görlitz als Kulisse entdeckt.

Untermarkt Marktplatz in Görlitz
Foto: Mario Förster, ostsachsen.de

Zittauer Gebirge entdecken

Das Zittauer Gebirge ist der deutsche Teil entlang der sächsisch böhmischen Grenze. Es liegt im Süden des Landkreises Görlitz. Lausche, Jonsberg oder Hochwald gehören zu den vielen Erhebungen und Bergen des Gebirges. Die Kulturlandschaft blickt zurück auf eine 1000-jährige Geschichte urwüchsiger Natur. Charakteristisch ist das sächsisch böhmische Flair des Zittauer Gebirges mit seinen idyllischen Dörfern und den versteckten Städtchen. Ob Familien mit kleinen und großen Kindern oder Sportler und Spaziergänger: Die Sandsteinfelsen bieten reichlich Gelegenheit für ein besonderes Abenteuer. Tatsächlich gibt es in diesem Naturpark Teekannen, Orgeln und Schildkröten aus Sandstein zu entdecken.

Naturpark Zittauer Gebirge
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Königshainer Berge – bekannt für sein Granit

In der östlichen Oberlausitz liegen die Königshainer Berge im Landkreis Görlitz. Das bewaldete Granitgebiet ist 50 km² groß. Die freistehenden Granitfelsen sind die Überreste von mehr als 100 Felstürmen und bis zu zu 24 Meter hoch. In der mehr als 200-jährigen Steinbruch-Tätigkeit wurde in Königsheim Granit abgetragen, das u.a. als Baumaterial für das Berliner Reichstagsgebäude oder für den Leuchtturm auf dem Kap Arkona diente. Seit 1930 steht die Umgebung rund um den Hochstein unter Naturschutz. Der Steinbruchbetrieb wurde 1975 endgültig eingestellt. Seitdem dienen die Bruchwände und die Felsen der Steinbrüche den Kletterern als Abenteuerspielplatz.

Um die Königshainer Berge liegen Ortschaften wie Königshain, Liebstein und Thiemendorf. Schon der preußische König Friedrich Wilhelm IV muss von diesem kleinen Gebirge angetan gewesen sein – oder warum stellte er den Totenstein und Hochstein 1844 unter seinen Schutz? Heute lädt die Region zu Wanderungen, Touren mit dem Mountainbike und Erkundungstouren ein. Zu den beliebtesten Ausflugszielen gehört Hochstein. Hier gibt es eine Gaststätte und einen Aussichtsturm. Wer mehr über die Vergangenheit und den Granitabbau erfahren möchte, informiert sich in dem hiesigen Museum.

Thadenbruch der Königshainer Berge
Foto: Mario Förster, ostsachsen.de

Die Lausitzer Seenlandschaft

Die Region zwischen Dresden und Berlin hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel durchgemacht. Das ehemalige Braunkohlerevier entwickelt sich zu einem echten Urlaubsparadies. Die Seenlandschaft ist die größte von Menschen geschaffene Wasserlandschaft mit Dutzenden Seen und schiffbaren Kanälen. Baden, Segeln, Skaten oder Radfahren sowie Bootstouren – die Seenlandschaft bietet reichlich Gelegenheiten die Umgebung zu erkunden. Die Natur bietet Abwechslung, Freizeitspaß an der frischen Luft und Erholung. Auf den gut ausgebauten Wegen sind Radfahrer und Skater unterwegs entlang der Seen. Darüber hinaus können die Urlauber Naturführungen, Ausritte um die Seen oder Touren mit dem Geländewagen und dem Quad unternehmen.


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Attraktive Ausflugsziele in der Oberlausitz & Umgebung

Urlaub in der Oberlausitz bietet Idylle, Natur, erstaunliche Landschaften und die Möglichkeit unterschiedlicher Freizeitangebote. Die verkehrsgünstige Lage der Oberlausitz spricht für diese Region. 100 km von Dresden entfernt ist die Stadt Görlitz und eignet sich für einen Tagesausflug, um sich die beeindruckende Altstadt in die Frauenkirche anzusehen. Aber auch Ausflugsziele in Polen, wie das Riesengebirge (100 km) und das Isargebirge (35 km) liegen in Schlagweite ebenso wie Jeschken (70 km) und Liberec in Tschechien (60 km).

Rund um die Oberlausitz:

Jeschken Ausflugsziel in Tschechien
Foto: Mario Förster, ostsachsen.de

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